Vogelhäuschen

Die besten Vogelhäuschen im Vergleich

Vogelhäuschen Vergleich
Vogelhäuschen
Vogelhäuschen - Zaunkönig
Vogelhäuschen - Nischenbrüter
Kundenbewertung
Maße
19 x 14 x 20 cm
20 x 20 x 20 cm
31 x 20 x 20 cm
Art
zum
Aufhängen
zum
Aufhängen
zum
Aufhängen
Material
Holz
Holzbeton
Holzbeton
Einflugloch
2,8 bzw. 3,2 cm Ø
5 cm Ø
3 x 5 cm
Geeignet für
Meisen, Sperling, Klei-
ber, Trauerschnäpper
Zaunkönig
Rotkehlchen, Rot-
schwanz, Feldsperling
Besonderheiten
+ Bitumendach
+ 2 Einfluglochgrößen
+ Bestseller
+ Atmungsaktiv
+ Nischenbrüter
+ Top Qualität
Preis
(inkl. MwSt.)
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Wildvögel beobachten

Wenn Interesse an der Beobachtung von Wildvögeln besteht, können mit Hilfe der Futterauswahl gezielt eine oder mehrere Arten angelockt werden. Steht das Vogelhäuschen am richtigen Standort, wird man eine Menge an Vögeln zu Gesicht bekommen.

Auch an einer Vogeltränke kann man tolle Beobachtungen machen. Geduldige Vogelliebhaber können einen Versuch der Handfütterung unternehmen. Ganz einfach mit ein wenig Futter still, mit ausgestreckter Hand warten bis das Futter angenommen wird. Viel Spaß dabei!

Vogelhäuschen im Garten

Vogelhäuschen für Winterfütterung

Der Begriff Vogelhäuschen wird in der Regel allgemein verwendet. Dahinter verbergen sich zwei Bedeutungen. Zum einen der Nistkasten, welcher als Brutkasten dient. Zum anderen das Vogelhäuschen, welches den Wildvögeln über den Winter Nahrung liefert.

Ist eine Winterfütterung unserer Wildvögel an einem Vogelhäuschen notwendig? Die Frage wird oft gestellt und sie ist mit einem klaren JA zu beantworten. Durch die Ausdehnung unserer Städte und die zunehmende, landwirtschaftliche Nutzung unserer Freiflächen, verkleinert sich der Lebensraum unserer Wildvögel. Mit der Verkleinerung des Lebensraumes nimmt auch das Futterangebot ab.

Das sinkende Futterangebot steigert die Konkurrenz und bedroht unsere Artenvielfalt. Damit diese tolle Artenvielfalt an Wildvögeln bestehen bleibt, können wir mit einem Vogelhäuschen im eigenen Garten, welches energiereiche Nahrung liefert, helfen.

Bis zu 15% Verlust an Körpergewicht pro Nacht!

Damit seine Körpertemperatur konstant bleibt, braucht der Vogel Energie. Deutlich wird die Notwenigkeit der Futterstellen im Winter an folgenden Zahlen. In einer kalten Nacht kann ein Wildvogel 15% seines Körpergewichts verlieren.

Betrug die Nachttemperatur -10°C bleibt dem Vogel eine Stunde am Morgen um energiereiche Nahrung zum Überleben zu finden. Schaffen wir nun mit einem Vogelhäuschen eine Futterstelle, die dem Vogel zuverlässig Nahrung bietet, erleichtern wir ihm die Überwinterung enorm. Er kann bei der Futtersuche viel Energie sparen und im Frühjahr gestärkt in die Brutsaison starten.

Vogelhäuschen mit Grünfinken

Was ist beim Vogelhäuschen zu beachten?

Bevor man sich ein Vogelhäuschen kauft oder selber baut, sind ein paar Dinge zu beachten. Wichtig für die Wildvögel ist es zu wissen wo sie im Winter zuverlässig Nahrung finden. Daher fängt man rechtzeitig mit der Fütterung an und schaut, dass sie durchgehend ist. Sinnvoll ist es mit der Fütterung im September zu beginnen und sie bis in den April hinein fortzusetzen.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass eine moderate Menge an Futter im Vogelhaus zur Verfügung steht. Es ist besser morgens und abends sparsam zu füttern als eine große Menge, die längere Zeit im Vogelhäuschen liegen bleibt. Hygiene ist nämlich ein wichtiger Faktor bei der Wildvogelfütterung.

Unhygienische Vogelhäuser können ein Krankheitsherd sein und das Gegenteil vom eigentlichen Ziel bewirken. Grünfinken und Feldsperlinge sind besonders anfällig für Infektionskrankheiten. Zu vermeiden sind offene Futterstellen, die nicht vor Regen und Schnee geschützt sind und bei denen Vogelkot an die Nahrung gelangen kann. Daher bieten sich Futtersilos an.

Hier kommt die Nahrung nicht mit den Vogelexkrementen in Kontakt und sie gewährleisten eine gute Hygiene. Gute Vogelhäuser haben ein Futtersilospender.  Jeden oder jeden zweiten Tag sollte das Vogelhaus gereinigt und von Futterresten befreit werden. Bei der Reinigung sollten Handschuhe getragen werden, um sich vor Bakterien zu schützen. Zum Reinigen wird heißes Wasser und eine Bürste verwendet.

Vogelhäuschen mit Katze

Der perfekte Standort für das Vogelhäuschen

Der richtige Standort ist wichtig, damit die Wildvögel das Vogelhäuschen als Futterquelle annehmen. Wie fast jedes Wildtier haben auch unsere Wildvögel natürliche Feinde. Zu ihnen gehören die u.a. Sperber, Falken, Katzen und Marder.

Um die Vögel gut zu schützen sollte das Vogelhäuschen nicht in direkter Nähe zu einem Zaun, Baum oder größeren Büschen mit stabilen Zweigen stehen. Katzen und Marder könnten sich in Stellung bringen und einen Überraschungsangriff starten. Andererseits sind Büsche mit dünnen Geäst notwendig , damit sich die Vögel vor Räubern, wie dem Sperber oder dem Falken, in Sicherheit bringen können.

Für Vogelhäuser zum Aufhängen gilt das Gleiche. Nicht in Sträucher oder Bäume hängen, in denen Katzen oder Marder gute Klettermöglichkeiten haben. Dünne Zweige halten das Körpergewicht dieser Feinde nicht aus und es ist ihnen unmöglich das Vogelhaus zu erreichen. Um sicher landen zu können benötigen die Wildvögel ausreichend Platz und das Vogelhäuschen muss einen sicheren Stand haben.

Eine „unsichtbare“ Gefahr geht von großen Fensterscheiben aus. Kollidiert der Vogel mit der Fensterscheibe kann dies böse Folgen haben. Demnach sollte das Vogelhäuschen in sicherer Entfernung zum Haus stehen. Es sollte ein Minimum von zwei Metern eingehalten werden. Möchte man den Vögeln etwas Gutes tun, dann sollten mehrere Futterquellen mit verschiedenem Futter angeboten werden.

Das senkt die Konkurrenz unter den Wildvögeln und somit haben die Tiere weniger Stress. Außerdem wird mehreren Arten die Möglichkeit geboten gut durch den Winter zu kommen. Im Folgenden wird auf die unterschiedlichen Nahrungstypen eingegangen und wie man ihnen das bestmögliche Futter im Vogelhäuschen bieten kann.

Richtiges Vogelfutter im Vogelhäuschen

Man unterscheidet bei den Wildvögeln drei Nahrungstypen. Auf Grund dieses Wissens können wir für jeden Nahrungstyp das individuell beste Futter herstellen und damit eine gute Versorgung über den Winter gewährleisten.

Samenfresser

Samenfresser haben kräftige, kurze Schnäbel und somit genug Kraft Samen zu knacken. Zu ihnen zählen u.a. die Spatzen, Finken und Sperlinge.

Weichfutterfresser

Weichfutterfresser besitzen zierliche Schnäbel. Sie bevorzugen weiche Nahrung, wie Insekten. Zum Beispiel Amsel, Zaunkönig Rotkelchen.

Gemischtköstler

Die Gemischtköstler sind, was Nahrung betrifft, flexibel und fressen beides. Zu ihnen gehören u.a. Meisen, Kleiber, und Spechte.

Tabus bei der Fütterung

  • Speisereste
  • salziges
  • gezuckertes
  • Kartoffeln
  • Brot

Vogelhäuschen - Rotkelchen im Beerenstrauch

Natürliche Nahrungsquellen

Außerdem kann man auch im Garten, neben dem Vogelhaus, mit den richtigen Pflanzen und Maßnahmen den Wildvögeln helfen. Pflanzen, die Nahrung für Vögel bieten, lassen sich kinderleicht in die Fütterung mit einbeziehen.

Zum Beispiel sind die ölhaltigen Samen super Energielieferanten. Sie kommen bei Edeldisteln, Astern oder bei anderen Stauden vor. Auch Beerensträucher sind gute Nahrungsquellen. Eberesche, Holunder, Schneeball oder Weißdorn bieten den Wildvögeln Nahrung, die viel Kraft spendet.

Die übrig gebliebenen Äpfel können im Garten aufgehängt oder auch ins Vogelhäuschen gelegt werden. Wenn man den Wildvögeln gute Nahrungsquellen bieten möchte, sollte man den Garten erst im Frühjahr „abräumen“, um somit über den ganzen Winter eine Vielfalt an Futterquellen zu erhalten.

Im Winter herrscht Nahrungsknappheit und unsere Wildvögel benötigen unsere Unterstützung um gestärkt aus dem Winter in die neue Brutsaison starten zu können. Im Sommer gibt es einen Mangel an Trink- und Bademöglichkeiten. Auch hier brauchen die Vögel unsere Hilfe. Eine Vogeltränke bietet die Möglichkeit zum Baden und Trinken!